2012 | Biedermann und die Brandstifter

Max Frisch

Handlung

Ein Lehrstück ohne Lehre mit einem Nachspiel

„Aufhängen sollte man sie, diese Brandstifter!“, ereifert sich der wohlhabende Haarwasserfabrikant Gottlieb Biedermann an seinem Stammtisch im Wirtshaus. Im Dachboden seines eigenen Hauses jedoch gibt er – wohl auch aus Gewissensbissen wegen der Entlassung eines seiner Mitarbeiter – zunächst der unverschämten Hausiererin Josefine Schmitz Obdach. Und kurze Zeit später nimmt er auch deren „vornehme“ Freundin Wilhelmine Maria Eisenring, die vorgibt, von der Feuerversicherung zu kommen, gastlich auf. Trotz zahlreicher überdeutlicher Hinweise, dass es sich um Brandstifter handelt, wird Biedermann zum Handlanger der beiden Fremden bei der Vorbereitung ihres Verbrechens. Letztendlich doch argwöhnisch geworden, lädt er sie zusammen mit seiner herzkranken Frau Babette zu einem Festessen ein, um sich ihrer „Freundschaft“ zu versichern…. 

Das der Tradition der griechischen Tragödie verpflichtete Stück, ist eine Parabel auf fehlende Zivilcourage und politische Blindheit; es entfaltet auch noch nach 50 Jahren enorme Sprengkraft.

Ensemble

Gottlief Biedermann, Kaufmann – Josef Watzek-Petschinka 

Babette, seine Ehefrau – Barbara Meitz 

Anna, eine Haushälterin – Maria Blank

Josefine Schmitz (Fini), Zirkusartistin – Petra Rieder

Wilhelmine Maria Schmitz (Helmi), Kellnerin – Irene Hellwein

Polizist – Josef Lehner

Beelzebub – Petra Rieder

Figur – Irene Hellwein

Meerkatze – Josef Forstner

Der Chor – Hellena Watzek, Roland Ortner, Victoria Weinhappl, Josef Forstner, Josef Lehner

Crew

Schlagwerk

  • Reinhard Blank, Jakob Watzek

Technik/Leitung/Bühnenbau

  • Licht – Peter Heinz Watzek 
  • Ton – Fritz Watzek
  • Bühnenbau – Norbert Ehrenstrasser, Reinhard Blank

Regie & Text

  • Regie & Textüberabeitung – Sabine Watzek
  • Souffleuse & Requisiten – Christine Ehrenstrasser 
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