Max Frisch
Handlung
Ein Lehrstück ohne Lehre mit einem Nachspiel
„Aufhängen sollte man sie, diese Brandstifter!“, ereifert sich der wohlhabende Haarwasserfabrikant Gottlieb Biedermann an seinem Stammtisch im Wirtshaus. Im Dachboden seines eigenen Hauses jedoch gibt er – wohl auch aus Gewissensbissen wegen der Entlassung eines seiner Mitarbeiter – zunächst der unverschämten Hausiererin Josefine Schmitz Obdach. Und kurze Zeit später nimmt er auch deren „vornehme“ Freundin Wilhelmine Maria Eisenring, die vorgibt, von der Feuerversicherung zu kommen, gastlich auf. Trotz zahlreicher überdeutlicher Hinweise, dass es sich um Brandstifter handelt, wird Biedermann zum Handlanger der beiden Fremden bei der Vorbereitung ihres Verbrechens. Letztendlich doch argwöhnisch geworden, lädt er sie zusammen mit seiner herzkranken Frau Babette zu einem Festessen ein, um sich ihrer „Freundschaft“ zu versichern….
Das der Tradition der griechischen Tragödie verpflichtete Stück, ist eine Parabel auf fehlende Zivilcourage und politische Blindheit; es entfaltet auch noch nach 50 Jahren enorme Sprengkraft.
Ensemble
Gottlief Biedermann, Kaufmann – Josef Watzek-Petschinka
Babette, seine Ehefrau – Barbara Meitz
Anna, eine Haushälterin – Maria Blank
Josefine Schmitz (Fini), Zirkusartistin – Petra Rieder
Wilhelmine Maria Schmitz (Helmi), Kellnerin – Irene Hellwein
Polizist – Josef Lehner
Beelzebub – Petra Rieder
Figur – Irene Hellwein
Meerkatze – Josef Forstner
Der Chor – Hellena Watzek, Roland Ortner, Victoria Weinhappl, Josef Forstner, Josef Lehner
Crew
Schlagwerk
- Reinhard Blank, Jakob Watzek
Technik/Leitung/Bühnenbau
- Licht – Peter Heinz Watzek
- Ton – Fritz Watzek
- Bühnenbau – Norbert Ehrenstrasser, Reinhard Blank
Regie & Text
- Regie & Textüberabeitung – Sabine Watzek
- Souffleuse & Requisiten – Christine Ehrenstrasser
