Molière
Handlung
Argan fühlt sich schwerkrank und legt seine Gesundheit und sein Geld ganz in die Hände seines Arztes Dr. Purgon und des Apothers Fleurant, die ihn beide nur zu gern in diesem Glauben belassen. Beline, seine zweite Frau, bestärkt ihn in dieser seiner Einbildung; und um schnell und sicher an sein Geld zu kommen, holt sie den Notar Bonnefoi ins Haus, der mit seinen „Ratschlägen“ dafür sorgen soll, dass Beline nach Argans Tod nicht leer ausgeht. Nur das Dienstmädchen Toinette will nicht so recht an seine Krankheit glauben und bringt ihn damit zur Raserei. Als Argan aus Eigennutz seine Tochter Angelique gegen ihren Willen mit dem Sohn eines Arztes verheiraten will, setzt Toinette mit Hilfe von Cleante, Angeliques Geliebten und Beralde, Argans Bruder ein Räderwerk in Gang, das Argan von seiner eingebildeten Krankheit heilen soll.
Argan ist abhängig von den ihm durch seine Leiden zuteilwerdenden medizinischen Aufmerksamkeiten. Die ihn behandelnden Ärzte vertreten den Glauben an die althergebrachte Schulmedizin, die jedoch durch die Lächerlichkeit und Unglaubwürdigkeit dieser Vertreter ad absurdum geführt wird. Der Bruder Argans hingegen vertritt die Gegenposition, die in ihrer Absolutheit der Medizin jede Existenzberechtigung abspricht.
Ensemble
Argan, Eingebildeter Kranker – Josef Watzek-Petschinka
Beline, Argans zweite Frau – Maria Blank
Angelique, Argans Tochter, Geliebte Cleantes – Irene Hellwein
Louison, Argans jüngere Tochter – Victoria Weinhappl
Beralde, Argans Bruder – Rudolf Simmer
Cleante, Geliebter von Angelique – Kurt Nehrer
Monsieur Diaforius, Arzt – Roland Ortner
Thomas, sein Sohn, Verehrer von Angelique – Franz Lehner
Monsieur Purgon, Argans Arzt & Monsieur Fleurant, Apotheker – Josef Forstner
Monsieur Bonnefoi, Notar – Barbara Meitz
Toinette, Dienstmädchen – Petra Rieder
Sophisticus, tragende Rolle – Jakob Watzek
Hypokrit, leitende Rolle – Sarah Schultes
Pille, verhütende Rolle – Hellena Watzek
Crew
Souffleuse – Christine Ehrenstrasser
Maske – Monika Lehner
Licht – Peter Heinz Watzek
Ton – Fritz Watzek
Regie – Sabine Watzek
