2010 | Der eingebildete Kranke

Molière

Handlung

Argan fühlt sich schwerkrank und legt seine Gesundheit und sein Geld ganz in die Hände seines Arztes Dr. Purgon und des Apothers Fleurant, die ihn beide nur zu gern in diesem Glauben belassen. Beline, seine zweite Frau, bestärkt ihn in dieser seiner Einbildung; und um schnell und sicher an sein Geld zu kommen, holt sie den Notar Bonnefoi ins Haus, der mit seinen „Ratschlägen“ dafür sorgen soll, dass Beline nach Argans Tod nicht leer ausgeht. Nur das Dienstmädchen Toinette will nicht so recht an seine Krankheit glauben und bringt ihn damit zur Raserei. Als Argan aus Eigennutz seine Tochter Angelique gegen ihren Willen mit dem Sohn eines Arztes verheiraten will, setzt Toinette mit Hilfe von Cleante, Angeliques Geliebten und Beralde, Argans Bruder ein Räderwerk in Gang, das Argan von seiner eingebildeten Krankheit heilen soll.
Argan ist abhängig von den ihm durch seine Leiden zuteilwerdenden medizinischen Aufmerksamkeiten. Die ihn behandelnden Ärzte vertreten den Glauben an die althergebrachte Schulmedizin, die jedoch durch die Lächerlichkeit und Unglaubwürdigkeit dieser Vertreter ad absurdum geführt wird. Der Bruder Argans hingegen vertritt die Gegenposition, die in ihrer Absolutheit der Medizin jede Existenzberechtigung abspricht.

Ensemble

Argan, Eingebildeter Kranker – Josef Watzek-Petschinka

Beline, Argans zweite Frau – Maria Blank

Angelique, Argans Tochter, Geliebte Cleantes – Irene Hellwein

Louison, Argans jüngere Tochter – Victoria Weinhappl

Beralde, Argans Bruder – Rudolf Simmer

Cleante, Geliebter von Angelique – Kurt Nehrer

Monsieur Diaforius, Arzt – Roland Ortner

Thomas, sein Sohn, Verehrer von Angelique – Franz Lehner

Monsieur Purgon, Argans Arzt & Monsieur Fleurant, Apotheker – Josef Forstner

Monsieur Bonnefoi, Notar – Barbara Meitz

Toinette, Dienstmädchen – Petra Rieder

Sophisticus, tragende Rolle – Jakob Watzek

Hypokrit, leitende Rolle – Sarah Schultes

Pille, verhütende Rolle – Hellena Watzek

Crew

Souffleuse – Christine Ehrenstrasser

Maske – Monika Lehner

Licht – Peter Heinz Watzek

Ton – Fritz Watzek

Regie – Sabine Watzek

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