von H. C. Artmann / nach Heinrich v. Kleist
Handlung
Der zerbrochene Krug gehört zu den größten Komödien der Weltliteratur. Kleist hatte den genialen Einfall, einen Richter, der einen Schuldigen entlarven soll, selbst zum Schuldigen zu machen. Da bleibt dem Richter nur der verzweifelte Versuch, sich herauszulügen. Aber das Kartenhaus von Lügen, das aufzubauen er für nötig findet, bricht zuletzt kläglich zusammen. Die Wahrehit kommt an den Tag.
H. C. Artmann dichtete für das Wiener Volkstheater die alte Vorlage um: Der Krug geht hier nicht in Husum, sondern in Niederösterreich zu Bruch. Das eigentliche Thema des Stückes – Missbrauch der Macht durch Korruption und Erpressung – ist jedoch zeitlich, daher unverändert gültig und heute genauso relevant wie zu Anfang des 19. Jahrhunderts.
Ensemble
Waltersberg, Gerichtsrat – Rudolf Simmer
Adam, Dorfrichter – Josef Watzek-Petschinka
Liechtl, Schreiber – Josef Forstner
Frau Magdalena Rull – Petra Rieder
Eva, deren Tichter – Irene Gabmayer
Vitus Dimpl, ein Bauer & ein Bedienter – Wolfgang Atzler
Ruprecht, dessen Sohn – Franz Lehner
Frau Theresia, eine Alte – Maria Blank
Gretl-Marie – Reinhard Blank
Gerichtsdiener – Kurt Nehrer
Merkerl – Jakob Watzek, Daniela Ehrenstrasser
Justitia – Monika Sutschitsch
Crew
Technik/Leitung/Bühnenbau
- Licht – Peter Heinz Watzek
- Ton – Fritz Watzek
- Bühnenbau – Norbert Ehrenstrasser, Reinhard Blank
Regie, Souffleuse & Maske
- Regie & Textüberabeitung – Sabine Watzek
- Souffleuse & Requisiten – Christine Ehrenstrasser
Maske – Monika Lehner

