2007 | Der zerbrochene Krug

von H. C. Artmann / nach Heinrich v. Kleist

Handlung

Der zerbrochene Krug gehört zu den größten Komödien der Weltliteratur. Kleist hatte den genialen Einfall, einen Richter, der einen Schuldigen entlarven soll, selbst zum Schuldigen zu machen. Da bleibt dem Richter nur der verzweifelte Versuch, sich herauszulügen. Aber das Kartenhaus von Lügen, das aufzubauen er für nötig findet, bricht zuletzt kläglich zusammen. Die Wahrehit kommt an den Tag. 

H. C. Artmann dichtete für das Wiener Volkstheater die alte Vorlage um: Der Krug geht hier nicht in Husum, sondern in Niederösterreich zu Bruch. Das eigentliche Thema des Stückes – Missbrauch der Macht durch Korruption und Erpressung – ist jedoch zeitlich, daher unverändert gültig und heute genauso relevant wie zu Anfang des 19. Jahrhunderts.

Ensemble

Waltersberg, Gerichtsrat – Rudolf Simmer

Adam, Dorfrichter – Josef Watzek-Petschinka

Liechtl, Schreiber – Josef Forstner

Frau Magdalena Rull – Petra Rieder

Eva, deren Tichter – Irene Gabmayer

Vitus Dimpl, ein Bauer & ein Bedienter – Wolfgang Atzler

Ruprecht, dessen Sohn – Franz Lehner

Frau Theresia, eine Alte – Maria Blank

Gretl-Marie – Reinhard Blank

Gerichtsdiener – Kurt Nehrer

Merkerl – Jakob Watzek, Daniela Ehrenstrasser 

Justitia – Monika Sutschitsch

Crew

Technik/Leitung/Bühnenbau

  • Licht – Peter Heinz Watzek 
  • Ton – Fritz Watzek
  • Bühnenbau – Norbert Ehrenstrasser, Reinhard Blank

Regie, Souffleuse & Maske

  • Regie & Textüberabeitung – Sabine Watzek
  • Souffleuse & Requisiten – Christine Ehrenstrasser 
  • Maske – Monika Lehner

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